In nur 3 Minuten herausfinden, wie viel Sie für Ihre Wärmepumpe bezahlen!

Jetzt Preis berechnen

Inhaltsverzeichnis

Wärmepumpe Karlsruhe – Effizient und nachhaltig heizen

9 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Experten-Tipp: In Karlsruhe sorgt das gemäßigte Klima für optimale Bedingungen beim Betrieb von Luft-Wasser-Wärmepumpen. Mit durchschnittlich milden Wintern arbeiten sie hier besonders effizient und sparen bis zu 65 % Heizkosten im Vergleich zu fossilen Heizsystemen.

Wärmepumpe Karlsruhe

Wie kann Ihr Zuhause in Karlsruhe fit für die Zukunft werden – und dabei noch Energiekosten sparen? Wer heute über eine neue Heizung nachdenkt, kommt an der Wärmepumpe nicht mehr vorbei. Denn sie bietet eine effiziente, klimafreundliche Alternative zur Gas- oder Ölheizung und wird dabei noch großzügig gefördert. Die Stadt Karlsruhe verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein. Ein zentraler Baustein: die Wärmewende in privaten Haushalten.

Das Thema kurz und kompakt

  • symbol-hakenWärmepumpen sind klimafreundlich: Sie nutzen erneuerbare Wärmequellen wie Luft, Erdreich oder Grundwasser – ganz ohne fossile Brennstoffe und mit deutlich weniger CO₂-Ausstoß.
  • symbol-hakenStaat und Stadt fördern den Einbau: Mit bis zu 70 % Förderung durch die KfW und ergänzenden lokalen Angeboten wird die Anschaffung einer Wärmepumpe finanziell attraktiv.
  • symbol-hakenKarlsruhe ist bereit für die Wärmewende: Laut Energieleitplan sollen bis 2040 rund 18.500 Gebäude in Einzelheizungsgebieten auf Wärmepumpen umgestellt werden – Vamo unterstützt Hausbesitzer dabei als starker Partner von der Planung bis zur Installation.

Wärmepumpentechnologie: Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen gewinnen Wärme aus natürlichen Quellen wie Luft, Erdreich oder Grundwasser und machen sie für Ihr Heizsystem nutzbar. Mithilfe eines Kältemittels und eines Kompressors wird die Umgebungswärme auf ein nutzbares Temperaturniveau gebracht – effizient, emissionsarm und unabhängig von Öl oder Gas.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die meistverbaute Lösung in Wohngebieten. Sie entzieht der Außenluft Wärme und eignet sich ideal für Einfamilienhäuser – auch im Bestand.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Nutzen konstant hohe Temperaturen aus dem Erdreich. Sie ist besonders effizient, benötigt jedoch Bohrungen und ist eher bei Neubauten oder größeren Sanierungen wirtschaftlich.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Setzt auf das Temperaturniveau des Grundwassers – sehr effizient, aber genehmigungspflichtig. Vor allem in bestimmten Lagen in Karlsruhe eine sinnvolle Option.

Vamo hat sich bewusst auf Luft-Wasser-Wärmepumpen spezialisiert, da diese in der Region Karlsruhe das beste Verhältnis aus Effizienz, Installationsaufwand und Kosten bieten. Im Gegensatz zu Erdwärme- oder Grundwasser-Wärmepumpen benötigen sie keine aufwändigen und genehmigungspflichtigen Bohrungen, können schneller installiert werden und sind dennoch dank des milden Klimas in der Fächerstadt äußerst effizient.

Sie sind noch unsicher?

Dann buchen Sie sich ein kostenfreies Beratungsgespräch. Die Expertinnen und Experten von Vamo beantworten Ihre Fragen gerne und helfen Ihnen weiter.

Kostenlose Beratung buchen

Vorteile einer Wärmepumpe in Karlsruhe

Karlsruhe bietet mit seinem gemäßigten Klima ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Wärmepumpen. Besonders Luft-Wasser-Wärmepumpen erzielen hier eine ausgezeichnete Leistung, da die milden Winter in der Region für einen effizienten Betrieb sorgen.

Die Fächerstadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Eine Wärmepumpe trägt erheblich dazu bei, den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. In Kombination mit Ökostrom oder einer eigenen Photovoltaikanlage kann der Betrieb nahezu CO₂-neutral erfolgen.

Skyline von Karlsruhe

Mit einer Wärmepumpe können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 65 % senken. Zwar sind die Anschaffungskosten höher, doch durch die staatlichen Förderungen und die niedrigen Betriebskosten amortisiert sich die Investition schnell. Zudem schützt sie Sie vor steigenden Preisen fossiler Energieträger und erfüllt bereits heute die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes.

Nicht nur Neubauten profitieren von Wärmepumpen. Auch in Bestandsgebäuden, selbst mit klassischen Heizkörpern, ist der Einsatz bei guter Dämmung sinnvoll. Moderne Wärmepumpen können zudem zum Heizen, zur Warmwasserbereitung und sogar zum Kühlen genutzt werden – ein zusätzlicher Komfortgewinn für heiße Karlsruher Sommertage.

Wärmepumpenlösungen für Karlsruhe und Umgebung

In Karlsruhe und Umgebung hat sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe als optimale Lösung für die meisten Gebäudetypen etabliert. Sie nutzt die Natur als Wärmequelle und überträgt die aus der Außenluft gewonnene Energie auf ein wasserführendes Heizsystem. Das milde Klima der Fächerstadt sorgt dafür, dass diese Wärmepumpen auch im Winter sehr effizient arbeiten können.

Ein entscheidender Vorteil der Luft-Wasser-Wärmepumpe in Karlsruhe ist der minimale Installationsaufwand. Sie benötigt keine Erdarbeiten oder Bohrungen und kann daher ohne aufwändige Genehmigungsverfahren schnell und kostengünstig installiert werden. Dies ist besonders relevant angesichts der Bohrtiefenbegrenzungen in vielen Teilen Karlsruhes:

Bohrtiefenbegrenzung in Karlsruhe

Wie die Karte zeigt, gibt es in zahlreichen Bereichen der Stadt Wasserschutzgebiete und Zonen mit Bohrtiefenbeschränkungen. Diese machen die Installation von Erdwärmesonden schwierig oder unmöglich und verstärken die Vorteile von Luft-Wasser-Systemen.

Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen sind in Karlsruhe nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll:

  • Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) benötigen ausreichend Grundstücksfläche, umfangreiche Genehmigungen und unterliegen in vielen Stadtteilen Bohrtiefenbeschränkungen. Sie sind hauptsächlich für größere Grundstücke außerhalb der gekennzeichneten Zonen geeignet.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen erfordern einen Grundwasserzugang und wasserrechtliche Genehmigungen, die in Wasserschutzgebieten praktisch nicht erteilt werden. Zudem sind die Installationskosten deutlich höher.

Kosten und Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen in Karlsruhe

Die Anschaffung einer Wärmepumpe stellt eine Investition in die Zukunft dar. Die Kosten für eine Wärmepumpe mit Einbau liegen je nach System zwischen 15.000 € und 30.000 €. Dank umfangreicher Förderprogramme können diese Kosten jedoch erheblich reduziert werden.

Seit Januar 2024 können Sie über die KfW-Förderung für Wärmepumpen bis zu 70 % der förderfähigen Kosten erhalten. Diese setzt sich zusammen aus:

  • 30 % Grundförderung für klimafreundliche Heizungen.
  • 20 % Klima-Geschwindigkeitsbonus (bei Austausch einer alten Heizung).
  • 5 % Effizienzbonus (bei Nutzung natürlicher Kältemittel oder Erdwärme/Wasser als Wärmequelle).
  • 30 % Einkommensbonus (bei Haushaltseinkommen unter 40.000 €).

Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit begrenzt, womit die maximale Förderung 21.000 € betragen kann.

Experten-Tipp:

Lokale Fördermöglichkeiten einer Wärmepumpe in Karlsruhe

Neben den bundesweiten KfW-Förderungen bietet Karlsruhe spezifische lokale Förderprogramme, die den Umstieg auf eine Wärmepumpe noch attraktiver machen. Mit dem Programm „KlimaBonus Karlsruhe" stellt die Stadt jährlich zwei Millionen Euro zur Verfügung, um Investitionen in die energetische Sanierung von Wohngebäuden zu fördern.

Karlsruhe aus der Luft

Im Rahmen dieses Programms werden nicht nur energetische Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle bezuschusst, sondern auch explizit der Umstieg von Einzelöfen auf eine Zentralheizung mit erneuerbaren Energien – wie etwa eine Wärmepumpe. Besonders interessant: Wird mit dem Sanierungsvorhaben ein KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht, gibt es zusätzliche pauschale Förderzuschüsse.

Installation und Wartung von Wärmepumpen

Die fachgerechte Installation einer Wärmepumpe ist entscheidend für deren effiziente Arbeitsweise und Langlebigkeit. Der Installationsprozess beginnt mit einer gründlichen Analyse Ihrer Immobilie. Dabei werden der Wärmebedarf des Gebäudes (Heizlastberechnung), die baulichen Gegebenheiten und die lokalen Bedingungen berücksichtigt. Auf dieser Grundlage wird das passende Wärmepumpensystem dimensioniert. Für eine optimale Effizienz ist die richtige Dimensionierung besonders wichtig – eine zu groß ausgelegte Anlage arbeitet unwirtschaftlich, eine zu kleine kann den Wärmebedarf nicht decken.  Vamo als Experte kennt die spezifischen Anforderungen der Region und kann so präzise Berechnungen für Ihr Zuhause durchführen.

Wärmepumpe in Karlsruhe

Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist die Wahl des Aufstellortes für die Außeneinheit von Bedeutung. Dabei müssen Mindestabstände zu Nachbargrundstücken eingehalten und Lärmschutzaspekte berücksichtigt werden. In Karlsruhe gelten bestimmte baurechtliche Vorschriften, über die Sie ein qualifizierter Fachbetrieb informieren kann.

Nach der Installation führt Vamo einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage durch, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Gebäude zu gewährleisten. Dies trägt wesentlich zur Effizienz des Systems bei.

Experten-Tipp:

  • symbol-hakenFür einen langfristig effizienten Betrieb ist die regelmäßige Wartung der Wärmepumpe unerlässlich. Empfohlen wird eine jährliche Inspektion, bei der die Anlage überprüft, gereinigt und ggf. optimiert wird. Vamo bietet mit seinem Heat Comfort-Paket einen umfassenden Service, der neben der Wartung auch Fernüberwachung und schnelle Hilfe im Störungsfall umfasst.

Die Installation einer Wärmepumpe durch Vamo erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Auftragserteilung. Unsere erfahrenen Fachkräfte sorgen für eine professionelle Umsetzung und eine ausführliche Einweisung in die Bedienung Ihrer neuen Anlage.

Fazit: Warum sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe in Karlsruhe lohnt

Eine Wärmepumpe in Karlsruhe zu installieren, ist eine zukunftssichere Entscheidung. Das gemäßigte Klima der Fächerstadt bietet ideale Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb. Besonders Luft-Wasser-Wärmepumpen sind hier eine wirtschaftlich attraktive Lösung.

Mit dem Umstieg auf eine Wärmepumpe leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erreichung der Klimaneutralität Karlsruhes bis 2040. Die Einsparung von bis zu 65 % der Heizkosten macht diese Investition auch finanziell lohnenswert – besonders angesichts der umfangreichen Fördermöglichkeiten von bis zu 70 %.

Vamo begleitet Sie auf dem Weg zu Ihrer neuen Wärmepumpe mit einem Rundum-Service: von der individuellen Beratung über die Planung und Fördermittelberatung bis hin zur Installation und Wartung. Mit der Option zur Finanzierung ab 89 € monatlich profitieren Sie sofort von niedrigeren Energiekosten ohne hohe Anfangsinvestition.

Sie sind noch unsicher?

Dann buchen Sie sich ein kostenfreies Beratungsgespräch. Die Expertinnen und Experten von Vamo beantworten Ihre Fragen gerne und helfen Ihnen weiter.

Kostenlose Beratung buchen

Setzen Sie auf nachhaltige und zukunftssichere Heiztechnologie in Karlsruhe – mit einer Wärmepumpe von Vamo heizen Sie komfortabel, umweltfreundlich und kostengünstig.

FAQ

Sind Wärmepumpen in Karlsruhe auch bei niedrigen Temperaturen effizient?
Ja, moderne Wärmepumpen arbeiten auch bei niedrigen Temperaturen effizient. Das vergleichsweise milde Klima in Karlsruhe sorgt dafür, dass besonders Luft-Wasser-Wärmepumpen auch im Winter wirtschaftlich betrieben werden können.

Lässt sich eine Wärmepumpe auch in einem Altbau in Karlsruhe installieren?
Grundsätzlich ja. Entscheidend ist der energetische Zustand des Gebäudes. Bei guter Dämmung und angepassten Heizkörpern können Wärmepumpen auch in Karlsruher Altbauten effizient arbeiten. Eine individuelle Beratung durch Fachleute ist hier besonders wichtig.

Welche lokalen Fördermittel gibt es zusätzlich zur bundesweiten Förderung in Karlsruhe?
Neben den bundesweiten Förderprogrammen der KfW bietet das Land Baden-Württemberg eigene Förderprogramme an. Die Stadt Karlsruhe stellt zudem Beratungsangebote zur Verfügung. Vamo informiert Sie gerne über die aktuellen lokalen Fördermöglichkeiten.

Wie lange dauert die Installation einer Wärmepumpe in Karlsruhe?
Die Montage von Wärmepumpensystemen erfolgt bei Vamo erfolgt innerhalb von 30 Tagen. Der eigentliche Einbau dauert in der Regel nur wenige Tage, abhängig vom Wärmepumpentyp und den baulichen Gegebenheiten.

Hier finden Sie Erklärungen zu allen relevanten Begriffen rund um das Thema Wärmepumpe.
A

Absorptionswärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die eine chemische Reaktion verwendet, um Wärmeenergie zu absorbieren und freizusetzen. Sie sind besonders effizient bei der Nutzung von Abwärme oder Solarenergie.

Anlagenwirkungsgrad: Dieser Wert zeigt das Verhältnis der erzeugten Heizwärme zur eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr, an. Er ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe.

Antriebsenergie: Die Energie, die notwendig ist, um ein technisches Gerät zu betreiben, wird als Antriebsenergie bezeichnet. Elektrischer Strom stellt in der Regel die Antriebsenergie für Wärmepumpen bereit, wobei es auch Modelle gibt, die Gas nutzen. In Form von nutzbarer Wärme generieren Wärmepumpen ein Vielfaches der verwendeten Antriebsenergie.

B

Betriebskosten: Dies sind die Kosten, die während des Betriebs einer Wärmepumpe anfallen, einschließlich Stromkosten und Wartungskosten. Wärmepumpen haben oft niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Heizsysteme.

Bivalent: Bei einem bivalenten Heizsystem erfolgt die Erzeugung der für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erforderlichen Wärmeenergie durch zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung eines Gas-Brennwertgeräts mit einem Wärmepumpensystem.

C

CO2-Emissionen: Wärmepumpen erzeugen deutlich weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Wärmequellen nutzen und weniger elektrische Energie benötigen.

D

Dekarbonisierung: Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess der Verringerung von CO2-Emissionen. Wärmepumpen tragen zur Dekarbonisierung bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

Direktverdampfer: Der Direktverdampfer ist eine Art von Erdwärmepumpe, bei der das Kühlmittel direkt in den Flächenkollektor fließt, ohne einen zusätzlichen Wärmetauscher zu benötigen. Vorteilhaft ist dabei eine erhöhte Jahresarbeitszahl, da kein weiterer Wärmetauscher erforderlich ist. Als Nachteil sind spezielle, mit Kunststoff ummantelte Kupferrohre für den Flächenkollektor notwendig, die ausschließlich in einer ebenen Anordnung verlegt werden können. Kühlung in den wärmeren Jahreszeiten ist mit dieser Art von Wärmepumpe nicht möglich.

E

EHPA:  Die Abkürzung für European Heat Pump Association. Sie repräsentiert den Dachverband für die Wärmepumpenindustrie in der Europäischen Union.

Energieeffizienz: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, Wärmeenergie mit minimalem Energieverbrauch zu erzeugen. Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und können bis zu drei- bis viermal so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen.

Erdwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Boden extrahiert. Sie ist besonders effizient in kälteren Klimazonen und benötigt im Vergleich zu Luft-Wärmepumpen weniger Strom.

Eisspeicher: Eine Betonzisterne, die mit Wasser befüllt ist, bildet die Grundlage für einen Eisspeicher. Die enthaltene Flüssigkeit fungiert als Wärmequelle für Wärmepumpen und gefriert, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht – daher die Bezeichnung Eisspeicher. Im Verlauf des Kristallisationsvorgangs, bei dem das Wasser vom flüssigen in den festen Aggregatzustand wechselt, entsteht zusätzliche Energie, die ebenfalls verwendet wird. Mittels Erdwärme und/oder Solarthermie wird das Wärmespeichersystem beständig regeneriert.

F

Flächenheizung: Flächenheizungssysteme verteilen Wärme über verschiedene Bauelemente in einem Gebäude. Dazu gehören Böden, Wände, Decken, oder andere spezielle Konstruktionsteile. Flächenheizungen gehören zu den Niedertemperaturheizungen, da sie nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen, um Wärme über große Oberflächen auszustrahlen. Aus diesem Grund sind sie ideal mit Wärmepumpen zu kombinieren, weil der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen steigt und ihre Effizienz somit erhöht wird. 

Förderprogramme: Es gibt verschiedene staatliche und regionale Programme, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Diese können in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Steuervergünstigungen angeboten werden.

Fußbodenheizung: Dies ist eine Art von Heizsystem, das gut mit Wärmepumpen zusammenarbeitet. Die Fußbodenheizungverteilt die Wärme gleichmäßig im Raum und arbeitet effizient mit den niedrigen Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen liefern können.

G

Geothermie: Dies bezieht sich auf die Nutzung der Wärme aus dem Inneren der Erde zur Energiegewinnung. Geothermische Wärmepumpen nutzen diese erneuerbare Energiequelle zur Heizung und Kühlung von Gebäuden.

Grundwasserwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Grundwasser extrahiert. Sie sind besonders effizient, benötigen jedoch einen Zugang zu einer ausreichenden Menge an Grundwasser.

H

Heizlast: Die Heizlast in kW ist die erforderliche Wärmemenge, die einem Bauwerk bei der jeweiligen standardisierten Außentemperatur zugeführt werden muss, um eine Innenraumtemperatur von 20°C aufrechtzuerhalten. Die notwendige Wärmeleistung einer Wärmepumpe setzt sich aus der Heizlast sowie gegebenenfalls einem zusätzlichen Anteil für die Warmwasserbereitstellung zusammen.

Hybridsystem: Ein Hybridsystem kombiniert eine Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Heizsystem, wie zum Beispiel einer Gasheizung. Diese Kombination kann in bestimmten Situationen, z.B. bei extrem niedrigen Außentemperaturen, effizienter sein.

Hydrothermie: Hydrothermie bezeichnet die Nutzung von Wärme, die in natürlichen Gewässern wie Meeren, Flüssen oder Seen gespeichert ist. Sie ist eine erneuerbare Energiequelle, die mit Wärmeaustauschsystemen extrahiert wird, um Warmwasser zu erzeugen und Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dabei ist Hydrothermie eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode der Energiegewinnung.

I

Invertertechnologie: Diese Technologie ermöglicht es der Wärmepumpe, ihre Leistung kontinuierlich an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.

Isolierung: Die Isolierung eines Gebäudes beeinflusst die Effizienz einer Wärmepumpe. Eine gute Isolierung reduziert den Heizbedarf und ermöglicht es der Wärmepumpe, effizienter zu arbeiten.

J

Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl, oftmals als JAZ abgekürzt, wird verwendet, um die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe zu berechnen. Sie stellt den zentralen Wert für die Effizienzbewertung einer solchen Anlage dar. Die JAZ erfasst das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie in Form von Elektrizität und der erzeugten Energie, die als abgegebene Wärme auftritt.

K

Kältemittel: Das Kältemittel stellt das Medium dar, welches in einer Wärmepumpe für den Wärmetransport verantwortlich ist. Es absorbiert Wärme bei geringer Temperatur und niedrigem Druck und gibt sie bei erhöhter Temperatur und höherem Druck wieder frei. 

L

Leistungszahl: Die Leistungszahl ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der aufgebrachten elektrischen Energie für den Betrieb des Verdichters der Wärmepumpe. 

Luft-Luft-Wärmepumpe: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe extrahiert Wärme aus der Außenluft und verwendet sie zum Heizen der Innenraumluft. Sie sind eine kostengünstige Option für die Raumheizung, bieten jedoch nicht die Möglichkeit zur Warmwasserbereitung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft extrahiert und zur Heizung von Wasser verwendet. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für Gebiete mit mildem Klima.

M

Modulation: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Inverter-Wärmepumpen können modulieren und sind dadurch besonders effizient.

Monoenergetisch: Bei der monoenergetischen Betriebsweise kommt lediglich eine einzige Energieform zur Erzeugung von Wärme zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Heizstab der Fall, bei der ausschließlich elektrische Energie verwendet wird. Wenn die Temperaturen sinken, unterstützt der eingebaute Heizstab die Wärmepumpe, um die benötigte Heizleistung zu erreichen. Dennoch macht diese "Ergänzungsheizung" nur einen geringen Anteil des gesamten Wärmebedarfs aus. Daher bleibt das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energieeffizient.

N

Nachheizung: Dies ist ein zusätzliches Heizsystem, das einspringt, wenn die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht vollständig decken kann. Dies kann bei besonders kalten Temperaturen notwendig sein.

Niedertemperaturheizkörper: Diese Heizkörper sind so konzipiert, dass sie effizient mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, die von Wärmepumpen geliefert wird. Sie sind eine gute Option für Renovierungen, wenn keine Fußbodenheizung installiert werden kann.

O

Ökologischer Fußabdruck: Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen einen kleineren ökologischen Fußabdruck, da sie weniger CO2 emittieren und erneuerbare Energiequellen nutzen.

P

Passivhaus: Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so entworfen wurde, dass es kaum Heiz- oder Kühlbedarf hat. Wärmepumpen sind oft eine gute Wahl für Passivhäuser, da sie effizient bei niedrigem Heizbedarf arbeiten können.

Primärenergie: Primärenergie bezieht sich auf die unverarbeitete Energie, die in ihrer natürlichen Form in der Umwelt vorkommt, und stammt aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Diese Art von Energie beinhaltet diverse Energiequellen, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle und Rohöl.

Q

Qualitätssiegel: Viele Wärmepumpen sind mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet, die ihre Effizienz und Zuverlässigkeit bestätigen. Solche Siegel können dabei helfen, eine hochwertige Wärmepumpe zu identifizieren.

Quellentemperatur: Dies ist die Temperatur der Wärmequelle, die eine Wärmepumpe nutzt. Die Quellentemperatur kann die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe beeinflussen.

R

Regenerative Energien: In der modernen Welt bieten erneuerbare Energien eine sinnvolle Option im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Energieträgern. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen gehören neben Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie auch die in Luft, Wasser und Erdboden gespeicherte Wärme (Aerothermie, Hydrothermie und Geothermie). Die Wärmepumpe ist somit ein herausragendes Beispiel dafür, wie umweltfreundliche und kostenfreie Energie effektiv eingesetzt werden kann.

Rücklauf: Der Rücklauf in einem Heizsystem ist der Weg, den das abgekühlte Wasser zurück zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe nimmt. Eine korrekte Einstellung der Rücklauftemperatur ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe.

S

Sole-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärme aus dem Boden extrahiert. Sie nutzen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole) als Wärmeträgerflüssigkeit, um die Wärme aus dem Erdreich zu transportieren.

Split-Wärmepumpe: Bei diesem Typ von Wärmepumpe sind die Komponenten auf zwei Einheiten aufgeteilt: eine Außeneinheit und eine Inneneinheit. Sie sind oft leistungsfähiger als Monoblock-Wärmepumpen, benötigen aber Kältemittelleitungen zwischen den Einheiten.

T

Tiefenbohrung: Für erdgekoppelte Wärmepumpen werden oft Tiefenbohrungen durchgeführt, um Erdsonden zu installieren, die Wärme aus dem Erdreich extrahieren. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert jedoch eine Genehmigung und kann hohe Installationskosten verursachen.

Taktbetrieb: Wenn eine Wärmepumpe häufig ein- und ausschaltet, spricht man von Taktbetrieb. Dies kann die Effizienz der Wärmepumpe reduzieren und die Lebensdauer der Komponenten verkürzen.

U

Umgebungswärme: Dies ist die Wärme aus der Umgebung, die von Wärmepumpen genutzt wird. Sie kann aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser stammen und ist eine erneuerbare Energiequelle.

V

Verdampfer: Der Verdampfer fungiert als Wärmetauscher innerhalb einer Wärmepumpe. An dieser Stelle absorbiert das Kältemittel Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser durch Verdampfung bei einer niedrigen Temperatur und einem geringen Druck.

Verflüssiger: Der Verflüssiger stellt den Wärmetauscher in einer Wärmepumpe dar. An dieser Stelle findet die Verflüssigung des Kältemittels statt, während es die zuvor aufgenommene Wärme wieder freisetzt.

Vorlauftemperatur: In der Heiztechnik beschreibt die Vorlauftemperatur die Wärme des Mediums, das für die Verteilung und den Transfer der Wärme innerhalb des Systems zuständig ist. Wenn die Vorlauftemperatur geringer ist, verbraucht das System weniger Energie. Eine effektive Dämmung des Gebäudes und großflächige Systeme zur Wärmeabgabe, wie beispielsweise Fußbodenheizungen, tragen positiv zur Senkung der Vorlauftemperatur bei.

W

Wärmedämmung: Die bautechnische Maßnahme der Wärmedämmung zielt darauf ab, den Wärmeverlust über Wände und Dach eines Gebäudes in die Umgebung zu verhindern. Indem die in einem Gebäude vorhandene Wärme erhalten bleibt, wird der Heizbedarf verringert. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit werden eingesetzt, um die Dämmung von Gebäuden zu gewährleisten.

Wärmepumpe: Mithilfe eines Kältemittelkreislaufs entzieht eine Wärmepumpe der Umgebung Wärmeenergie. Ein Verdichter erhöht die Temperatur dieser Energie, sodass sie für Heizzwecke eingesetzt werden kann. Wärmepumpen können diverse Wärmequellen verwenden und sowohl zur Erwärmung von Warmwasser als auch zur Beheizung von Räumen dienen. Darüber hinaus können viele Wärmepumpen auf energieeffiziente Weise zum Kühlen verwendet werden.

X

Xerothermische Wärmepumpe: Ein Begriff, der manchmal für Wärmepumpen verwendet wird, die in besonders trockenen oder ariden Klimazonen effektiv arbeiten.

Y

Y-Verteiler: Dies ist ein spezielles Rohrfitting, das in Heizsystemen verwendet wird, um den Fluss des Heizmediums zu teilen oder zu kombinieren. In Wärmepumpensystemen kann es zum Beispiel zur Verteilung der Wärme zwischen verschiedenen Heizkreisen verwendet werden.

Z

Zirkulation: Dies bezieht sich auf die Bewegung von Flüssigkeiten in einem Heizsystem. In einem Wärmepumpensystem zirkuliert das Kältemittel, um Wärme zu transportieren, und das Heizmedium (oft Wasser) zirkuliert, um die Wärme im Gebäude zu verteilen.

Zweikreis-Wärmepumpe: Dies ist eine Wärmepumpe, die zwei getrennte Heizkreise bedienen kann, zum Beispiel einen für Raumheizung und einen für Warmwasser. Sie sind flexibler und können effizienter als Einkreis-Wärmepumpen sein.

Weiterlesen

Wärmepumpe Mannheim

Wärmepumpe Mannheim: Energieeffizient heizen in der Quadratestadt

Erfahren Sie, wie Mannheimer Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer durch den Umstieg auf eine Wärmepumpe von attraktiven Förderungen profitieren und gleichzeitig ihre Heizkosten um bis zu 65 % senken können. Mit Vamo als zertifiziertem Fachbetrieb gelingt der Wechsel zu einer nachhaltigen Heizlösung einfach und zuverlässig.
Read more
Kohleheizung Titelbild

Kohleheizung vs. Wärmepumpe: Heizen im Wandel der Zeit

Erfahren Sie, warum der Umstieg von einer Kohleheizung auf eine moderne Wärmepumpe nicht nur umweltfreundlich ist, sondern sich auch finanziell lohnt. Mit Vamo genießen Sie eine professionelle Planung und Installation Ihrer neuen Heizung – schon ab 89 € monatlich.
Read more
Sichtschutz Wärmepumpe Titelbild

Sichtschutz Wärmepumpe: Elegante Lösungen für Ihre Außeneinheit

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Wärmepumpe optisch ansprechend in Ihr Grundstück integrieren können. Wir zeigen elegante Sichtschutz-Lösungen, die Effizienz und Ästhetik perfekt verbinden – von Pflanzen über Zäune bis zu Verkleidungen.
Read more
Kontakt

Sie haben Fragen zu Vamo?

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und helfen Ihnen gerne weiter.
Kontakt
Jetzt Preis berechnen