Hybridheizung Gas & Wärmepumpe? Was ist die bessere Wahl für 2025?
Inhaltsverzeichnis
Obwohl eine Gas-Hybridheizung auf den ersten Blick als sicherer Kompromiss erscheint, zeigen unsere langjährigen Erfahrungswerte, dass eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe allein die effizientere und kostengünstigere Lösung ist.

Ist eine Gas-Hybridheizung mit Wärmepumpe die richtige Wahl oder sollte man gleich komplett auf eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe setzen? Während die Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe auf den ersten Blick als flexible Lösung erscheint, zeigt sich bei genauerer Betrachtung: Eine leistungsstarke Wärmepumpe allein bietet oft die bessere und zukunftssicherere Alternative. Als spezialisierter Anbieter setzt Vamo bewusst ausschließlich auf Luft-Wasser-Wärmepumpen, da diese durch die technologischen Fortschritte der letzten Jahre auch ohne zusätzliche Gasheizung höchste Effizienz garantieren. Erfahren Sie, welche Lösung sich für Ihr Zuhause wirklich lohnt und wie Sie von maximalen staatlichen Förderungen profitieren können.
Was ist eine Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe?
Eine Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe kombiniert eine klassische Gasheizung mit einer Wärmepumpe in einem System. Während dieses Konzept zunächst vielversprechend klingen mag, bringt das Heizsystem einige Herausforderungen mit sich: Die Installation ist komplexer, die Wartung aufwendiger und die Anschaffungskosten sind höher als bei einer einzelnen modernen Wärmepumpe. Zudem bleiben Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Gas-Brennwertgerät weiterhin von fossilem Gas abhängig, was angesichts steigender CO₂-Preise ein wirtschaftliches Risiko darstellt.

Die Kombination aus Gastherme und Wärmepumpe in einem Hybridheizsystem vereint auf den ersten Blick die Vorteile der beiden Wärmeerzeugern: Die Wärmepumpe nutzt Umweltwärme, was besonders energieeffizient und umweltfreundlich ist, während der Gasbrennwertkessel bei extrem niedrigen Temperaturen oder Spitzenlasten zusätzliche Wärme liefert.
Die intelligente Steuerung des Systems entscheidet automatisch, welche Energiequelle jeweils am effizientesten ist, wodurch der Energieverbrauch und die Kosten minimiert werden. Bei tiefen Temperaturen, typischerweise unterhalb von –3 °C bis +5 °C, wird in einem Hybridheizsystem üblicherweise der Gas-Brennwertkessel aktiviert. Rund um diesen sogenannten Bivalenzpunkt können Gasheizung und Wärmepumpe zusammenarbeiten, wobei die Wärmepumpe auch bei tieferen Temperaturen effizient heizen kann.
Moderne Steuerungssysteme ermöglichen eine Optimierung des Heizbetriebs basierend auf verschiedenen Kriterien wie Emissionsreduktion oder Kosteneffizienz, wobei individuelle Einstellungen berücksichtigt werden können.

Mehrere regenerative Energien vereinen: Hybridheizung aus Gas, Wärmepumpe und Solaranlage
Eine Hybridheizung vereint mindestens zwei Heiztechnologien, kann aber auch mehrere regenerative Energieträger miteinander kombinieren. Die Integration mehrerer Energiequellen in eine Hybridheizung, wie die Kombination aus Gas, Wärmepumpe und Solarenergie, ermöglicht eine maximale Energieeffizienz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Photovoltaikanlagen können Strom für die Wärmepumpe und andere Haushaltsgeräte liefern, während Solarthermieanlagen effizient Warmwasser und Heizungsunterstützung bieten. Diese Kombination steigert die Umweltfreundlichkeit und kann langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.

Altbau: Gas-Hybridheizung mit Wärmepumpe nicht zwingend notwendig
Viele denken, dass für Altbauten eine Gas-Hybridheizung die einzige Option sei. Doch moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind heute so leistungsstark, dass sie auch in älteren Gebäuden effizient arbeiten. Entscheidend ist vielmehr eine professionelle Planung und Dimensionierung des Systems. Vamo unterstützt Sie dabei mit jahrelanger Erfahrung und technischer Expertise, sodass Ihre Wärmepumpe optimal auf Ihr Haus abgestimmt wird.

Die Alternative: Effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe statt Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe
Die Entscheidung für oder gegen eine Hybrid-Lösung sollte gut überlegt sein. Bei Vamo setzen wir ausschließlich auf modernste Luft-Wasser-Wärmepumpen der neuesten Generation, da diese technologisch so weit entwickelt sind, dass sie als effizientestes und zukunftssicherstes Heizsystem zur Verfügung stehen. Sie bieten auch bei niedrigen Außentemperaturen eine effiziente Heizleistung. Die Vorstellung, dass eine zusätzliche Gasheizung als „Backup“ notwendig ist, entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Die Vorteile einer reinen Wärmepumpe gegenüber der Gas-Hybridheizung liegen klar auf der Hand:
- Geringere Installationskosten durch nur ein System
- Niedrigere Betriebs- und Wartungskosten über die gesamte Laufzeit
- Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und steigender CO₂-Steuer
- Höhere Förderung möglich (bis zu 70 %)
- Zukunftssicher und klimafreundlich
- Einfachere Bedienung
- Kostenvorteil durch dynamische Stromtarife auf Dauer
Eine Gas-Hybridheizung dagegen verursacht nicht nur höhere Installations- und Wartungskosten für zwei Systeme, sondern bleibt auch abhängig von steigenden CO₂-Preisen. Dies macht die Betriebskosten über die Laufzeit schwer kalkulierbar und oft deutlich teurer als bei einer modernen Wärmepumpe.

Dank technologischer Fortschritte arbeiten aktuelle Wärmepumpen auch bei niedrigen Außentemperaturen hocheffizient. Der oft genannte Nachteil des höheren Stromverbrauchs bei Minusgraden wird durch die generell bessere Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4 mehr als ausgeglichen – selbst an sehr kalten Tagen erreichen moderne Systeme noch gute Leistungswerte. Ein Hybridsystem ist daher nicht mehr notwendig.
Besonders zukunftsweisend ist die komplette Unabhängigkeit der Heizanlagen von fossilen Brennstoffen. Während eine Gas-Hybridheizung weiterhin auf die Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Gas angewiesen ist, nutzt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ausschließlich erneuerbare Energien. Dies macht das Heizsystem nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich kalkulierbarer.

Kosten und Förderung im Vergleich
Für eine Hybridheizung aus Gas und Wärmepumpe gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die von staatlichen und regionalen Programmen bereitgestellt werden. Diese können Zuschüsse, zinsgünstige Kredite oder steuerliche Vergünstigungen umfassen. Die Förderbedingungen variieren je nach Standort, Effizienz des Systems und Einhaltung bestimmter Umweltstandards.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert den Kauf oder die Finanzierung einer Wärmepumpe, auch in Kombination mit einer Gasheizung, solange bestimmte Kriterien erfüllt sind. Für den Heizungstausch ist die Nutzung von mindestens 65 % erneuerbarer Energien Voraussetzung.

Seit Januar 2024 kann die KfW-Förderung für Heizungssysteme bis zu 30.000 € umfassen. Es ist jedoch zu beachten, dass maximal 70 % der Kosten abgedeckt werden, was einer maximalen staatlichen Unterstützung von bis zu 21.000 € für den Umbau einer Heizungsanlage entspricht. Folgende Förderbausteine können miteinander kombiniert werden:
- Grundförderung: 30 % Grundförderung für den Austausch alter fossiler Heizungen und den Einbau neuer Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien.
- Effizienzbonus: 5 % für Wärmepumpen, wenn als Wärmequelle Wasser und Erdreich oder ein natürliches Kältemittel eingesetzt wird.
- Klima-Geschwindigkeitsbonus: 20 % bis zum 31. Dezember 2028 für selbstnutzende Eigentümer bei Austausch bestimmter Heizungstypen.
- Einkommensabhängiger Bonus: 30 % für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 €.
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Fazit: Wärmepumpe statt Gas-Hybridheizung – die bessere Wahl
Auch wenn eine Gas-Hybridheizung als vermeintlich sicherer Kompromiss erscheint, zeigt sich bei genauer Betrachtung: Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe ist in den meisten Fällen die bessere Wahl. Mit Vamo entscheiden Sie sich für eine zukunftssichere Lösung ohne versteckte Nachteile. Statt zwei Systeme parallel zu betreiben, setzen Sie auf die effizienteste Heiztechnologie der Zukunft: eine Wärmepumpe modernster Bauart von Premium-Herstellern aus Deutschland wie Vaillant und Viessmann. Profitieren Sie von unserer kostenlosen Beratung und erfahren Sie, wie auch Sie nachhaltig und kostengünstig heizen können – ganz ohne Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Ein besonderes Plus: Mit Vamo Heat Comfort warten wir als einziger Anbieter am Markt Ihre Wärmepumpe kontinuierlich aus der Ferne.
FAQ
Ist eine Gas-Hybridheizung für Altbauten zwingend notwendig?
Nein, moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind heute so leistungsfähig, dass sie auch in Altbauten effizient arbeiten können. Entscheidend ist die fachgerechte Planung und Installation durch einen erfahrenen Anbieter wie Vamo.
Wie hoch sind die Kosten für eine Wärmepumpe im Vergleich zur Gas-Hybridheizung?
Eine Gas-Hybridheizung verursacht durch die Installation und Wartung zweier Systeme oft höhere Gesamtkosten. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Vamo ist dagegen bereits ab 89 € monatlich verfügbar, mit staatlicher Förderung von bis zu 70 %.
Kann man eine bestehende Gasheizung mit einer Wärmepumpe kombinieren?
Technisch ist dies möglich, jedoch meist nicht empfehlenswert. Eine moderne Wärmepumpe allein bietet mehr Effizienz und geringere Betriebskosten als ein hybrides System. Vamo berät Sie gerne zu einer zukunftssicheren Komplettlösung.
Wie funktioniert die Förderung für Wärmepumpen?
Die staatliche Förderung für reine Wärmepumpensysteme ist mit bis zu 70 % deutlich attraktiver als bei Gas-Hybridlösungen. Vamo unterstützt Sie bei der Beantragung und verrechnet die Förderung direkt mit Ihren Kosten.
Absorptionswärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die eine chemische Reaktion verwendet, um Wärmeenergie zu absorbieren und freizusetzen. Sie sind besonders effizient bei der Nutzung von Abwärme oder Solarenergie.
Anlagenwirkungsgrad: Dieser Wert zeigt das Verhältnis der erzeugten Heizwärme zur eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr, an. Er ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe.
Antriebsenergie: Die Energie, die notwendig ist, um ein technisches Gerät zu betreiben, wird als Antriebsenergie bezeichnet. Elektrischer Strom stellt in der Regel die Antriebsenergie für Wärmepumpen bereit, wobei es auch Modelle gibt, die Gas nutzen. In Form von nutzbarer Wärme generieren Wärmepumpen ein Vielfaches der verwendeten Antriebsenergie.
Betriebskosten: Dies sind die Kosten, die während des Betriebs einer Wärmepumpe anfallen, einschließlich Stromkosten und Wartungskosten. Wärmepumpen haben oft niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Heizsysteme.
Bivalent: Bei einem bivalenten Heizsystem erfolgt die Erzeugung der für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erforderlichen Wärmeenergie durch zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung eines Gas-Brennwertgeräts mit einem Wärmepumpensystem.
CO2-Emissionen: Wärmepumpen erzeugen deutlich weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Wärmequellen nutzen und weniger elektrische Energie benötigen.
Dekarbonisierung: Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess der Verringerung von CO2-Emissionen. Wärmepumpen tragen zur Dekarbonisierung bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.
Direktverdampfer: Der Direktverdampfer ist eine Art von Erdwärmepumpe, bei der das Kühlmittel direkt in den Flächenkollektor fließt, ohne einen zusätzlichen Wärmetauscher zu benötigen. Vorteilhaft ist dabei eine erhöhte Jahresarbeitszahl, da kein weiterer Wärmetauscher erforderlich ist. Als Nachteil sind spezielle, mit Kunststoff ummantelte Kupferrohre für den Flächenkollektor notwendig, die ausschließlich in einer ebenen Anordnung verlegt werden können. Kühlung in den wärmeren Jahreszeiten ist mit dieser Art von Wärmepumpe nicht möglich.
EHPA: Die Abkürzung für European Heat Pump Association. Sie repräsentiert den Dachverband für die Wärmepumpenindustrie in der Europäischen Union.
Energieeffizienz: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, Wärmeenergie mit minimalem Energieverbrauch zu erzeugen. Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und können bis zu drei- bis viermal so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen.
Erdwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Boden extrahiert. Sie ist besonders effizient in kälteren Klimazonen und benötigt im Vergleich zu Luft-Wärmepumpen weniger Strom.
Eisspeicher: Eine Betonzisterne, die mit Wasser befüllt ist, bildet die Grundlage für einen Eisspeicher. Die enthaltene Flüssigkeit fungiert als Wärmequelle für Wärmepumpen und gefriert, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht – daher die Bezeichnung Eisspeicher. Im Verlauf des Kristallisationsvorgangs, bei dem das Wasser vom flüssigen in den festen Aggregatzustand wechselt, entsteht zusätzliche Energie, die ebenfalls verwendet wird. Mittels Erdwärme und/oder Solarthermie wird das Wärmespeichersystem beständig regeneriert.
Flächenheizung: Flächenheizungssysteme verteilen Wärme über verschiedene Bauelemente in einem Gebäude. Dazu gehören Böden, Wände, Decken, oder andere spezielle Konstruktionsteile. Flächenheizungen gehören zu den Niedertemperaturheizungen, da sie nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen, um Wärme über große Oberflächen auszustrahlen. Aus diesem Grund sind sie ideal mit Wärmepumpen zu kombinieren, weil der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen steigt und ihre Effizienz somit erhöht wird.
Förderprogramme: Es gibt verschiedene staatliche und regionale Programme, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Diese können in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Steuervergünstigungen angeboten werden.
Fußbodenheizung: Dies ist eine Art von Heizsystem, das gut mit Wärmepumpen zusammenarbeitet. Die Fußbodenheizungverteilt die Wärme gleichmäßig im Raum und arbeitet effizient mit den niedrigen Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen liefern können.
Geothermie: Dies bezieht sich auf die Nutzung der Wärme aus dem Inneren der Erde zur Energiegewinnung. Geothermische Wärmepumpen nutzen diese erneuerbare Energiequelle zur Heizung und Kühlung von Gebäuden.
Grundwasserwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Grundwasser extrahiert. Sie sind besonders effizient, benötigen jedoch einen Zugang zu einer ausreichenden Menge an Grundwasser.
Heizlast: Die Heizlast in kW ist die erforderliche Wärmemenge, die einem Bauwerk bei der jeweiligen standardisierten Außentemperatur zugeführt werden muss, um eine Innenraumtemperatur von 20°C aufrechtzuerhalten. Die notwendige Wärmeleistung einer Wärmepumpe setzt sich aus der Heizlast sowie gegebenenfalls einem zusätzlichen Anteil für die Warmwasserbereitstellung zusammen.
Hybridsystem: Ein Hybridsystem kombiniert eine Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Heizsystem, wie zum Beispiel einer Gasheizung. Diese Kombination kann in bestimmten Situationen, z.B. bei extrem niedrigen Außentemperaturen, effizienter sein.
Hydrothermie: Hydrothermie bezeichnet die Nutzung von Wärme, die in natürlichen Gewässern wie Meeren, Flüssen oder Seen gespeichert ist. Sie ist eine erneuerbare Energiequelle, die mit Wärmeaustauschsystemen extrahiert wird, um Warmwasser zu erzeugen und Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dabei ist Hydrothermie eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode der Energiegewinnung.
Invertertechnologie: Diese Technologie ermöglicht es der Wärmepumpe, ihre Leistung kontinuierlich an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.
Isolierung: Die Isolierung eines Gebäudes beeinflusst die Effizienz einer Wärmepumpe. Eine gute Isolierung reduziert den Heizbedarf und ermöglicht es der Wärmepumpe, effizienter zu arbeiten.
Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl, oftmals als JAZ abgekürzt, wird verwendet, um die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe zu berechnen. Sie stellt den zentralen Wert für die Effizienzbewertung einer solchen Anlage dar. Die JAZ erfasst das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie in Form von Elektrizität und der erzeugten Energie, die als abgegebene Wärme auftritt.
Kältemittel: Das Kältemittel stellt das Medium dar, welches in einer Wärmepumpe für den Wärmetransport verantwortlich ist. Es absorbiert Wärme bei geringer Temperatur und niedrigem Druck und gibt sie bei erhöhter Temperatur und höherem Druck wieder frei.
Leistungszahl: Die Leistungszahl ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der aufgebrachten elektrischen Energie für den Betrieb des Verdichters der Wärmepumpe.
Luft-Luft-Wärmepumpe: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe extrahiert Wärme aus der Außenluft und verwendet sie zum Heizen der Innenraumluft. Sie sind eine kostengünstige Option für die Raumheizung, bieten jedoch nicht die Möglichkeit zur Warmwasserbereitung.
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft extrahiert und zur Heizung von Wasser verwendet. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für Gebiete mit mildem Klima.
Modulation: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Inverter-Wärmepumpen können modulieren und sind dadurch besonders effizient.
Monoenergetisch: Bei der monoenergetischen Betriebsweise kommt lediglich eine einzige Energieform zur Erzeugung von Wärme zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Heizstab der Fall, bei der ausschließlich elektrische Energie verwendet wird. Wenn die Temperaturen sinken, unterstützt der eingebaute Heizstab die Wärmepumpe, um die benötigte Heizleistung zu erreichen. Dennoch macht diese "Ergänzungsheizung" nur einen geringen Anteil des gesamten Wärmebedarfs aus. Daher bleibt das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energieeffizient.
Nachheizung: Dies ist ein zusätzliches Heizsystem, das einspringt, wenn die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht vollständig decken kann. Dies kann bei besonders kalten Temperaturen notwendig sein.
Niedertemperaturheizkörper: Diese Heizkörper sind so konzipiert, dass sie effizient mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, die von Wärmepumpen geliefert wird. Sie sind eine gute Option für Renovierungen, wenn keine Fußbodenheizung installiert werden kann.
Ökologischer Fußabdruck: Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen einen kleineren ökologischen Fußabdruck, da sie weniger CO2 emittieren und erneuerbare Energiequellen nutzen.
Passivhaus: Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so entworfen wurde, dass es kaum Heiz- oder Kühlbedarf hat. Wärmepumpen sind oft eine gute Wahl für Passivhäuser, da sie effizient bei niedrigem Heizbedarf arbeiten können.
Primärenergie: Primärenergie bezieht sich auf die unverarbeitete Energie, die in ihrer natürlichen Form in der Umwelt vorkommt, und stammt aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Diese Art von Energie beinhaltet diverse Energiequellen, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle und Rohöl.
Qualitätssiegel: Viele Wärmepumpen sind mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet, die ihre Effizienz und Zuverlässigkeit bestätigen. Solche Siegel können dabei helfen, eine hochwertige Wärmepumpe zu identifizieren.
Quellentemperatur: Dies ist die Temperatur der Wärmequelle, die eine Wärmepumpe nutzt. Die Quellentemperatur kann die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe beeinflussen.
Regenerative Energien: In der modernen Welt bieten erneuerbare Energien eine sinnvolle Option im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Energieträgern. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen gehören neben Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie auch die in Luft, Wasser und Erdboden gespeicherte Wärme (Aerothermie, Hydrothermie und Geothermie). Die Wärmepumpe ist somit ein herausragendes Beispiel dafür, wie umweltfreundliche und kostenfreie Energie effektiv eingesetzt werden kann.
Rücklauf: Der Rücklauf in einem Heizsystem ist der Weg, den das abgekühlte Wasser zurück zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe nimmt. Eine korrekte Einstellung der Rücklauftemperatur ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe.
Sole-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärme aus dem Boden extrahiert. Sie nutzen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole) als Wärmeträgerflüssigkeit, um die Wärme aus dem Erdreich zu transportieren.
Split-Wärmepumpe: Bei diesem Typ von Wärmepumpe sind die Komponenten auf zwei Einheiten aufgeteilt: eine Außeneinheit und eine Inneneinheit. Sie sind oft leistungsfähiger als Monoblock-Wärmepumpen, benötigen aber Kältemittelleitungen zwischen den Einheiten.
Tiefenbohrung: Für erdgekoppelte Wärmepumpen werden oft Tiefenbohrungen durchgeführt, um Erdsonden zu installieren, die Wärme aus dem Erdreich extrahieren. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert jedoch eine Genehmigung und kann hohe Installationskosten verursachen.
Taktbetrieb: Wenn eine Wärmepumpe häufig ein- und ausschaltet, spricht man von Taktbetrieb. Dies kann die Effizienz der Wärmepumpe reduzieren und die Lebensdauer der Komponenten verkürzen.
Umgebungswärme: Dies ist die Wärme aus der Umgebung, die von Wärmepumpen genutzt wird. Sie kann aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser stammen und ist eine erneuerbare Energiequelle.
Verdampfer: Der Verdampfer fungiert als Wärmetauscher innerhalb einer Wärmepumpe. An dieser Stelle absorbiert das Kältemittel Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser durch Verdampfung bei einer niedrigen Temperatur und einem geringen Druck.
Verflüssiger: Der Verflüssiger stellt den Wärmetauscher in einer Wärmepumpe dar. An dieser Stelle findet die Verflüssigung des Kältemittels statt, während es die zuvor aufgenommene Wärme wieder freisetzt.
Vorlauftemperatur: In der Heiztechnik beschreibt die Vorlauftemperatur die Wärme des Mediums, das für die Verteilung und den Transfer der Wärme innerhalb des Systems zuständig ist. Wenn die Vorlauftemperatur geringer ist, verbraucht das System weniger Energie. Eine effektive Dämmung des Gebäudes und großflächige Systeme zur Wärmeabgabe, wie beispielsweise Fußbodenheizungen, tragen positiv zur Senkung der Vorlauftemperatur bei.
Wärmedämmung: Die bautechnische Maßnahme der Wärmedämmung zielt darauf ab, den Wärmeverlust über Wände und Dach eines Gebäudes in die Umgebung zu verhindern. Indem die in einem Gebäude vorhandene Wärme erhalten bleibt, wird der Heizbedarf verringert. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit werden eingesetzt, um die Dämmung von Gebäuden zu gewährleisten.
Wärmepumpe: Mithilfe eines Kältemittelkreislaufs entzieht eine Wärmepumpe der Umgebung Wärmeenergie. Ein Verdichter erhöht die Temperatur dieser Energie, sodass sie für Heizzwecke eingesetzt werden kann. Wärmepumpen können diverse Wärmequellen verwenden und sowohl zur Erwärmung von Warmwasser als auch zur Beheizung von Räumen dienen. Darüber hinaus können viele Wärmepumpen auf energieeffiziente Weise zum Kühlen verwendet werden.
Xerothermische Wärmepumpe: Ein Begriff, der manchmal für Wärmepumpen verwendet wird, die in besonders trockenen oder ariden Klimazonen effektiv arbeiten.
Y-Verteiler: Dies ist ein spezielles Rohrfitting, das in Heizsystemen verwendet wird, um den Fluss des Heizmediums zu teilen oder zu kombinieren. In Wärmepumpensystemen kann es zum Beispiel zur Verteilung der Wärme zwischen verschiedenen Heizkreisen verwendet werden.
Zirkulation: Dies bezieht sich auf die Bewegung von Flüssigkeiten in einem Heizsystem. In einem Wärmepumpensystem zirkuliert das Kältemittel, um Wärme zu transportieren, und das Heizmedium (oft Wasser) zirkuliert, um die Wärme im Gebäude zu verteilen.
Zweikreis-Wärmepumpe: Dies ist eine Wärmepumpe, die zwei getrennte Heizkreise bedienen kann, zum Beispiel einen für Raumheizung und einen für Warmwasser. Sie sind flexibler und können effizienter als Einkreis-Wärmepumpen sein.