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Welche Heizung für den Altbau? Die verschiedenen Heizanlagen im Überblick

10 Minuten

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Experten-Tipp: Der Förderantrag muss immer vor dem Beginn des Vorhabens gestellt werden. Insbesondere zählen bereits abgeschlossene Liefer- und Leistungsverträge als Maßnahmenbeginn.

Welche Heizung für den Altbau Titelbild

Wie können Sie Ihren Altbau nachhaltig, kostengünstig und zukunftssicher beheizen? Die Entscheidung für das richtige Heizsystem ist eine finanzielle sowie eine ökologische Weichenstellung für die kommenden Jahrzehnte. Die Vielfalt an Optionen ist groß – von der Wärmepumpe über Biomassekessel bis hin zu Hybridlösungen. Doch welche Heizung sich für den Altbau eignet, hängt von Ihrer individuellen Immobilie ab. Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Heizungssysteme und zeigt Ihnen, warum die Wärmepumpe in vielen Fällen am besten geeignet ist.

Das Thema kurz und kompakt

  • symbol-hakenEnergieeffizienz & gesetzliche Anforderungen: Bei der Heizungswahl im Altbau müssen Sie auf Energieeffizienz und die Erfüllung der 65%-Regel des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) achten.
  • symbol-hakenZukunftssichere Lösung: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die zukunftssicherste Heizung für den Altbau, da sie umweltfreundlich arbeitet und mit bis zu 70 % staatlicher Förderung unterstützt wird.
  • symbol-hakenVorbereitende Maßnahmen: Für ungedämmte Altbauten empfiehlt sich vor der Installation einer neuen Heizung eine energetische Sanierung, um die Effizienz des Heizsystems zu maximieren.
  • symbol-hakenEinfacher Umstieg mit Vamo: Mit Vamo können Sie unkompliziert auf eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe umsteigen und bereits ab 89 € monatlich von einer nachhaltigen Heizlösung profitieren, die Ihre Heizkosten langfristig senkt.

Welche Heizung für Altbau: Darauf sollten Sie achten

Die Wahl der richtigen Heizung für einen Altbau ist eine komplexe Entscheidung, die von vielen Faktoren abhängt. Wenn es darum geht, die optimale Lösung für Ihr Gebäude zu finden, sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

Energetischer Zustand des Gebäudes

Jeder Altbau hat seine eigenen Besonderheiten. Die Bausubstanz, Dämmung und Fensterqualität beeinflussen maßgeblich, welches Heizsystem effizient arbeiten kann. Bei einem ungedämmten Altbau mit hohem Wärmeverlust ist es oft sinnvoll, zunächst eine energetische Sanierung durchzuführen, bevor Sie in ein neues Heizsystem investieren. Eine gute Dämmung reduziert den Energiebedarf und ermöglicht auch den effizienten Einsatz moderner Heiztechnologien wie Wärmepumpen.

Bild eines Altbaus

Gesetzliche Vorgaben berücksichtigen

Mit dem novellierten Gebäudeenergiegesetz (GEG) gelten ab 2024 neue Regelungen für Heizungssysteme. Die wichtigste Vorgabe: Neuinstallierte Heizungen müssen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Diese Regelung wird für Bestandsgebäude schrittweise eingeführt, abhängig von der kommunalen Wärmeplanung – in größeren Kommunen ab 2026, in kleineren spätestens ab 2028.

Achten Sie darauf, dass weiterhin die Austauschpflicht für Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, gilt. Diese betrifft vor allem Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung zwischen 4 und 400 kW. Wenn Ihre Heizung unter diese Regelung fällt, sollten Sie frühzeitig über einen Austausch nachdenken.

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Heizlastberechnung als Grundlage

Eine professionelle Heizlastberechnung ist unerlässlich, um die optimale Heizleistung für Ihren Altbau zu bestimmen. Diese berücksichtigt Faktoren wie die Größe und das Volumen des Gebäudes, die Qualität der Isolierung, die Anzahl und Art der Fenster sowie die klimatischen Bedingungen vor Ort. Mit dieser Berechnung wird sichergestellt, dass Ihre neue Heizung weder unter- noch überdimensioniert ist, was zu erhöhten Energiekosten führen könnte.

Bild von einem Backsteinhaus

Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit

Neben den Anschaffungskosten spielen die langfristigen Betriebskosten eine entscheidende Rolle. Während eine Wärmepumpe in der Anschaffung zunächst teurer sein kann als eine fossile Heizung, punktet sie durch niedrigere Betriebskosten und hohe Förderungen. Besonders wichtig: Die CO₂-Steuer wird in den kommenden Jahren steigen – ab 2026 auf 55–65 € pro Tonne CO₂. Dies verteuert das Heizen mit fossilen Brennstoffen zunehmend, während Wärmepumpen davon nicht betroffen sind.

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Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Klimaschutzaspekte werden immer wichtiger. Eine Wärmepumpe erzeugt selbst keine direkten CO₂-Emissionen und kann, kombiniert mit einer Photovoltaikanlage, nahezu klimaneutral betrieben werden. Im Vergleich dazu stößt ein Ölbrennwertkessel etwa 9,4 Tonnen CO₂ pro Jahr aus, ein Gasbrennwertkessel immerhin noch 7,37 Tonnen – während eine Wärmepumpe mit normalem Strommix nur 1,87 Tonnen verursacht.

Moderne Wärmepumpe

Welche Heizung eignet sich für einen Altbau ab 2025?

Mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) gibt es klare Vorgaben für Heizungssysteme. Wie bereits erwähnt, müssen neue Heizungen künftig mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen. Für Bestandsgebäude wie Altbauten ist die Umsetzung dieser Regelung an die kommunale Wärmeplanung geknüpft, die für größere Kommunen ab 100.000 Einwohnern bis 2026 und für kleinere bis 2028 vorliegen muss. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Optionen für eine neue Heizung für den Altbau.

Bestandsgebäude

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist aktuell die zukunftssicherste Lösung für Altbauten. Fast drei Viertel aller Neubauten werden bereits mit Wärmepumpen ausgestattet, und dieser Trend setzt sich auch im Gebäudebestand fort – aus gutem Grund. Die Vorteile der Wärmepumpe im Altbau sind:

  • Hohe Energieeffizienz: Wärmepumpen arbeiten mit einem Wirkungsgrad von 300 bis 500 %, was bedeutet, dass sie aus 1 kWh elektrischer Energie 3–5 kWh Wärmeenergie erzeugen können. Gasheizungen erreichen im Vergleich maximal knapp 100 %.
  • Niedrige Betriebskosten: Durch die hohe Effizienz können Eigentümerinnen und Eigentümer bis zu 45 % ihrer Heizkosten einsparen, wenn sie von einer fossilen Heizung auf eine Wärmepumpe umsteigen.
  • Hohe Förderung: Mit bis zu 70 % Förderung sind Wärmepumpen bereits ab 9.000 € erhältlich und liegen damit auf dem Preisniveau einer neuen Gasheizung.
  • Umweltfreundlichkeit: Wärmepumpen stoßen im laufenden Betrieb kein CO₂ aus und sind damit von steigenden CO₂-Preisen nicht betroffen.
  • Zukunftssicherheit: Als rein elektrisches System erfüllt die Wärmepumpe problemlos die 65%-Regel des GEG und ist damit eine sichere Investition.
Funktionsprinzip einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

Unter den verschiedenen Wärmepumpen-Arten hat sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe als die beste Heizung für Altbauten erwiesen. Sie bietet entscheidende Vorteile gegenüber anderen Varianten. Im Gegensatz zu Erdwärmepumpen sind keine teuren Erdbohrungen oder behördlichen Genehmigungen erforderlich. Die Außeneinheit benötigt nur einen vergleichsweise kleinen Stellplatz im Garten oder an der Hauswand und mit über 90 % Marktanteil sind Luft-Wasser-Wärmepumpen die mit Abstand beliebteste Wärmepumpen-Variante in Altbauten.

Wärmepumpe vor einem Holzhaus

Gut zu wissen: Entgegen häufiger Annahmen ist eine Fußbodenheizung keine zwingende Voraussetzung für den Einsatz einer Wärmepumpe in Altbauten. Zwar arbeiten Wärmepumpen effizienter mit niedrigen Vorlauftemperaturen, doch ist ein wirtschaftlicher Betrieb auch mit entsprechend dimensionierten Heizkörpern möglich. Für eine neue Wärmepumpenheizung im Altbau wird lediglich empfohlen, die Heizkörper etwas größer zu dimensionieren.

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Solarthermie

Solarthermische Anlagen nutzen die Energie der Sonne, um Wärme für Heizung und Warmwasser zu erzeugen. Die Sonnenstrahlen werden durch Kollektoren auf dem Dach eingefangen und an einen Wärmeträger weitergegeben.

Im Gegensatz zur Wärmepumpe eignet sich Solarthermie für Altbauten jedoch nur als ergänzendes System. Besonders in den sonnenarmen Wintermonaten – wenn der Heizbedarf für das Haus am höchsten ist – steht nicht genügend Solarenergie zur Verfügung. Daher ist für einen zuverlässigen Betrieb immer ein zusätzliches Heizsystem erforderlich, was die Gesamtkosten erhöht.

Funktion einer Solarthermieanlage
Vorteile Nachteile
Umweltfreundlich Nicht als alleinige Heizlösung geeignet
Kostenfreie Sonnenenergie Begrenzte Effizienz in sonnenarmen Perioden
Kombinierbar mit anderen Heizsystemen Relativ hohe Installationskosten
Weniger zuverlässig als Wärmepumpen
Geringere Förderung als eigenständiges System

Biomasseheizung

Biomasseheizungen wie Pellet- oder Holzheizungen verbrennen organisches Material zur Wärmeerzeugung. Während sie mit hohen Vorlauftemperaturen arbeiten können und für Altbauten geeignet sind, bieten sie im Vergleich zur Wärmepumpe erhebliche Nachteile im Bereich Komfort und Umweltfreundlichkeit.

Pelletheizungen benötigen viel Platz für die Brennstofflagerung und erfordern regelmäßige Wartung. Besonders problematisch sind die Feinstaub-Emissionen, die bei der Verbrennung entstehen. Im August 2024 hat das Umweltbundesamt Pelletheizungen neu eingestuft – sie zählen nicht mehr zu den klimaneutralen Heizsystemen, was ihre Zukunftssicherheit im Vergleich zur emissionsfreien Wärmepumpe infrage stellt.

Funktion einer Pelletheizung
Vorteile Nachteile
Hohe Fördermöglichkeiten Hoher Platzbedarf für Brennstofflagerung
Für alle Vorlauftemperaturen geeignet Regelmäßige Wartung erforderlich
Feinstaub-Emissionen
Zunehmende Ressourcenknappheit
Geringerer Komfort als bei Wärmepumpen
Schlechtere Klimabilanz durch neue Einstufung
Kein Kühlbetrieb im Sommer möglich (im Gegensatz zur Wärmepumpe)

Infrarotheizung

Infrarotheizungen wandeln elektrische Energie in Strahlungswärme um und erwärmen direkt Objekte und Personen. Während ihre Installation einfach ist, sind sie für Altbauten deutlich weniger geeignet als Wärmepumpen.

Der größte Nachteil liegt in ihrer Effizienz: Während Wärmepumpen aus 1 kWh Strom bis zu 5 kWh Wärme erzeugen können, produziert eine Infrarotheizung maximal 1 kWh Wärme aus derselben Strommenge. Dies führt zu wesentlich höheren Betriebskosten. Ab 2024 dürfen sie zudem nur noch in besonders gut gedämmten Gebäuden als Hauptheizung installiert werden, da sie die 65-%-Regel des GEG nicht erfüllen.

Funktion einer Infrarotheizung
Vorteile Nachteile
Niedrige Anschaffungskosten Deutlich höhere Stromkosten als bei Wärmepumpen
Einfache Installation Nur ein Fünftel der Effizienz einer Wärmepumpe
Platzsparend Nur für sehr gut gedämmte Gebäude als Hauptheizung zulässig
Hoher CO₂-Fußabdruck, keine Förderfähigkeit
Keine Kühlmöglichkeit im Sommer

Fernwärme

Fernwärme ist ein Wärmeversorgungssystem, bei dem Wärme zentral erzeugt und über isolierte Rohrleitungen zu den Verbrauchern transportiert wird. Für Altbauten in städtischen Gebieten kann dies eine Option sein, allerdings nur, wenn ein Anschluss an das lokale Fernwärmenetz möglich ist.

Im Vergleich zur Wärmepumpe bietet Fernwärme weniger Unabhängigkeit, da Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer von einem lokalen Anbieter abhängig sind und dessen Preisgestaltung unterliegen. Zudem ist die ökologische Bilanz stark vom Energiemix des Fernwärmeanbieters abhängig und in vielen Fällen schlechter als bei einer Wärmepumpe.

Funktion von Fernwärme
Vorteile Nachteile
Kein eigener Heizkessel notwendig Nur in Gebieten mit Fernwärmenetz verfügbar
Platzsparend Abhängigkeit von einem lokalen Anbieter und dessen Preisen
Keine Wartungskosten für eigene Anlage Oft schlechtere Ökobilanz als bei Wärmepumpen
Teilweise hohe Anschlusskosten

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme durch Kraft-Wärme-Kopplung. Während diese Technik effizient erscheint, ist sie für einzelne Einfamilienhäuser im Altbau meist überdimensioniert und wirtschaftlich weniger sinnvoll als eine Wärmepumpe.

BHKWs für Privatgebäude werden oft mit Gas betrieben, was angesichts steigender CO₂-Preise und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zunehmend nachteilig wird. Die Effizienz eines BHKWs ist zudem stark vom Nutzungsverhalten abhängig und erfordert einen kontinuierlichen, gleichmäßigen Wärmebedarf – Bedingungen, die Wärmepumpen nicht benötigen.

Funktion eines Blockheizkraftwerks
Vorteile Nachteile
Gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung Hohe Anschaffungskosten
Einsparung bei Stromkosten möglich Wartungsintensiv
Für einzelne Einfamilienhäuser oft unwirtschaftlich
Meist fossil betrieben
Komplexe Technik
Geringere Förderungen als bei Wärmepumpen

Brennstoffzellenheizung

Brennstoffzellenheizungen wandeln Wasserstoff und Sauerstoff in Strom und Wärme um. Aktuell werden sie meist mit Erdgas betrieben, aus dem der Wasserstoff gewonnen wird. Dies macht ihre Klimabilanz ähnlich schlecht wie die einer Gasheizung, während Wärmepumpen im laufenden Betrieb emissionsfrei arbeiten.

Obwohl sie theoretisch als erneuerbare Heizung gelten können (wenn sie mit grünem Wasserstoff betrieben werden), ist die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff für Privathaushalte derzeit stark begrenzt. Die hohen Anschaffungs- und Wartungskosten sowie der geringere Gesamtwirkungsgrad machen sie im Vergleich zur Wärmepumpe zu einer weniger attraktiven Option für Altbauten.

Funktion einer Brennstoffzellenheizung
Vorteile Nachteile
Gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung Sehr hohe Anschaffungskosten
Potenziell hohe Effizienz bei idealem Einsatz Aktuell meist mit Erdgas betrieben (schlechtere Klimabilanz als Wärmepumpen)
Grüner Wasserstoff kaum verfügbar
Kompliziertere Technik
Hohe Wartungskosten

Hybridheizung

Eine Hybridheizung kombiniert in der Regel eine konventionelle Heizung mit einer erneuerbaren Energiequelle. Häufig handelt es sich um eine Kombination aus Gas- oder Ölheizung mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie.

Während Hybridlösungen als Übergangslösung dienen können, bieten sie nicht die gleichen langfristigen Vorteile wie eine reine Wärmepumpe. Die Gesamtkosten einer Hybridheizung sind oft höher, da zwei Systeme angeschafft und gewartet werden müssen. Zudem ist die Effizienz in der Regel geringer als bei einer optimal dimensionierten Wärmepumpe.

Schema einer Hybridheizung
Vorteile Nachteile
Flexibilität bei der Energieversorgung Höhere Anschaffungs- und Wartungskosten als bei einzelnen Systemen
Schrittweiser Umstieg auf erneuerbare Energien Geringere oder keine Förderung
Komplexere Regelungstechnik
Niedrigere Gesamteffizienz als reine Wärmepumpen

Förderungen für Ihre Heizung im Altbau

Die Bundesregierung hat attraktive Förderprogramme geschaffen, um den Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme zu erleichtern. Besonders beim Wechsel zu einer Wärmepumpe können Sie von erheblichen finanziellen Unterstützungen profitieren.

Seit 2024 gilt: Jede Heizung, die mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzt, wird grundsätzlich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit 30 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Die Wärmepumpe erfüllt diese Voraussetzung problemlos und ist damit eine der am stärksten geförderten Technologien. Über die Grundförderung hinaus können verschiedene Boni in Anspruch genommen werden:

  • Klimageschwindigkeitsbonus: Zusätzliche 20 % Förderung, wenn Sie bis 2028 von einer fossilen Heizung (Gas, Öl, Kohle) auf eine Wärmepumpe umsteigen.
  • Einkommensbonus: Weitere 30 % für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 40.000 €.
  • Effizienzbonus: 5 % Förderung bei Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel oder bei Nutzung von Erdwärme und Grundwasser.

Der maximale Fördersatz ist bei 70 % gedeckelt. Das bedeutet: Mit allen Boni können Sie bis zu 70 % der Anschaffungskosten Ihrer neuen Wärmepumpe vom Staat erstattet bekommen.

Wärmepumpen Förderung im Überblick

Experten-Tipp:

  • symbol-hakenDer Förderantrag muss immer vor dem Beginn des Vorhabens gestellt werden. Der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen gilt bereits als Maßnahmenbeginn. Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids dürfen Sie mit der Umsetzung beginnen. Nach Bewilligung haben Sie 36 Monate Zeit für die Installation und den Nachweis der fachgerechten Durchführung.

Vamo unterstützt Sie bei jedem Schritt des Förderprozesses und hilft Ihnen, die maximale Förderung für Ihre neue Wärmepumpe zu sichern. Buchen Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin!

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Jetzt mit Vamo umsteigen auf eine Wärmepumpe im Altbau

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist eine zukunftssichere Investition für Ihren Altbau. Mit Vamo wird dieser Schritt besonders einfach und attraktiv. Mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe können Sie bis zu 65 % Ihrer Heizkosten einsparen. Dank der hohen Effizienz und steigender Preise für fossile Brennstoffe amortisiert sich die Investition schneller als erwartet. Die Installation ist unkompliziert und erfordert keine aufwändigen Erdarbeiten. Vamo übernimmt die komplette Installation innerhalb von 30 Tagen.

Vamo trägt das Gütesiegel „Fachbetrieb Wärmepumpe“ und ist Mitglied im Bundesverband Wärmepumpe. Wir setzen ausschließlich auf Premium-Produkte etablierter deutscher Markenhersteller wie Vaillant und Viessmann. Mit unserem Finanzierungsmodell können Sie bereits ab 89 € monatlich eine hochwertige Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzen – ohne hohe Anfangsinvestition. Wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg zur neuen Wärmepumpe:

  • Kostenlose Beratung: Unsere Experten beraten Sie unverbindlich zu allen Fragen rund um die Wärmepumpe und die Eignung für Ihren Altbau.
  • Fördermittelberatung: Wir unterstützen Sie bei der Beantragung der maximalen Förderung und nehmen Ihnen den bürokratischen Aufwand ab.
  • Planung und Installation: Von der detaillierten Planung bis zur Installation – unser Expertenteam kümmert sich um alles.
  • Service und Wartung: Mit unserem optionalen Heat Comfort-Servicepaket für nur 339,99 € jährlich genießen Sie eine regelmäßige Wartung, Fernüberwachung und umfassenden Versicherungsschutz für Ihre Wärmepumpe.

Der Wechsel zu einer umweltfreundlichen Wärmepumpe war nie einfacher. Lassen Sie sich jetzt beraten und erfahren Sie, wie viel Sie mit einer Vamo Wärmepumpe in Ihrem Altbau sparen können.

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FAQ

Welche Heizung eignet sich für einen Mehrfamilienhaus-Altbau?

Für Mehrfamilienhäuser im Altbau ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in vielen Fällen die ideale Lösung. Sie bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Investitionskosten und Betriebseffizienz. Mit der BEG-Förderung können Sie für die erste Wohneinheit bis zu 30.000 € und für jede weitere Wohneinheit jeweils 15.000 € an förderfähigen Kosten geltend machen. Wichtig ist eine sorgfältige Dimensionierung des Systems entsprechend der Anzahl der Wohneinheiten und des Wärmebedarfs. 

Welche Heizung darf ich in einem Altbau einbauen?

Seit dem Inkrafttreten des novellierten Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 1. Januar 2024 müssen alle neu eingebauten Heizungen grundsätzlich zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Für Bestandsgebäude wie Altbauten ist diese Regelung aber an die kommunale Wärmeplanung geknüpft, die für größere Kommunen ab 100.000 Einwohnern bis 2026 und für kleinere Kommunen bis 2028 vorliegen muss.

In der Zwischenzeit dürfen Sie im Prinzip noch alle Arten von Heizungen einbauen. Allerdings ist zu bedenken, dass fossile Heizungen durch die steigende CO₂-Steuer immer höhere Betriebskosten verursachen werden und künftig möglicherweise nachgerüstet werden müssen. Eine Wärmepumpe erfüllt bereits heute alle Anforderungen und ist damit eine zukunftssichere Investition.

Welche Heizung eignet sich für ein altes Haus ohne Dämmung?

Auch für ungedämmte Altbauten kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eine effiziente Lösung sein, wenn sie fachgerecht dimensioniert wird. Entgegen häufiger Annahmen ist eine Fußbodenheizung oder perfekte Dämmung nicht zwingend erforderlich. Die Wärmepumpe sollte allerdings entsprechend leistungsstärker ausgelegt werden und mit großzügig dimensionierten Heizkörpern kombiniert werden, um auch bei höheren Vorlauftemperaturen effizient zu arbeiten. 

Für eine optimale Effizienz ist dennoch eine (auch schrittweise) energetische Sanierung empfehlenswert. Jede Verbesserung der Dämmung reduziert den Energiebedarf und steigert die Effizienz der Wärmepumpe.

Welche Heizung eignet sich für einen Altbau ohne Fußbodenheizung?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist auch ohne Fußbodenheizung für Altbauten geeignet. Wichtig ist die richtige Dimensionierung der Heizkörper. Moderne Wärmepumpen können auch mit herkömmlichen Heizkörpern effizient arbeiten, wenn diese ausreichend groß dimensioniert sind.

In vielen Fällen können bestehende Heizkörper beibehalten werden, besonders wenn diese bereits großflächig ausgelegt sind. Für einen optimalen Betrieb empfiehlt sich der Einsatz spezieller Niedertemperatur-Heizkörper oder die Vergrößerung bestehender Heizkörper, um effizient mit niedrigeren Vorlauftemperaturen zu arbeiten.

Hier finden Sie Erklärungen zu allen relevanten Begriffen rund um das Thema Wärmepumpe.
A

Absorptionswärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die eine chemische Reaktion verwendet, um Wärmeenergie zu absorbieren und freizusetzen. Sie sind besonders effizient bei der Nutzung von Abwärme oder Solarenergie.

Anlagenwirkungsgrad: Dieser Wert zeigt das Verhältnis der erzeugten Heizwärme zur eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum, z.B. ein Jahr, an. Er ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz einer Wärmepumpe.

Antriebsenergie: Die Energie, die notwendig ist, um ein technisches Gerät zu betreiben, wird als Antriebsenergie bezeichnet. Elektrischer Strom stellt in der Regel die Antriebsenergie für Wärmepumpen bereit, wobei es auch Modelle gibt, die Gas nutzen. In Form von nutzbarer Wärme generieren Wärmepumpen ein Vielfaches der verwendeten Antriebsenergie.

B

Betriebskosten: Dies sind die Kosten, die während des Betriebs einer Wärmepumpe anfallen, einschließlich Stromkosten und Wartungskosten. Wärmepumpen haben oft niedrigere Betriebskosten als herkömmliche Heizsysteme.

Bivalent: Bei einem bivalenten Heizsystem erfolgt die Erzeugung der für Raumheizung und Warmwasseraufbereitung erforderlichen Wärmeenergie durch zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger. Ein Beispiel hierfür ist die Verbindung eines Gas-Brennwertgeräts mit einem Wärmepumpensystem.

C

CO2-Emissionen: Wärmepumpen erzeugen deutlich weniger CO2-Emissionen als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Wärmequellen nutzen und weniger elektrische Energie benötigen.

D

Dekarbonisierung: Dieser Begriff bezieht sich auf den Prozess der Verringerung von CO2-Emissionen. Wärmepumpen tragen zur Dekarbonisierung bei, indem sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

Direktverdampfer: Der Direktverdampfer ist eine Art von Erdwärmepumpe, bei der das Kühlmittel direkt in den Flächenkollektor fließt, ohne einen zusätzlichen Wärmetauscher zu benötigen. Vorteilhaft ist dabei eine erhöhte Jahresarbeitszahl, da kein weiterer Wärmetauscher erforderlich ist. Als Nachteil sind spezielle, mit Kunststoff ummantelte Kupferrohre für den Flächenkollektor notwendig, die ausschließlich in einer ebenen Anordnung verlegt werden können. Kühlung in den wärmeren Jahreszeiten ist mit dieser Art von Wärmepumpe nicht möglich.

E

EHPA:  Die Abkürzung für European Heat Pump Association. Sie repräsentiert den Dachverband für die Wärmepumpenindustrie in der Europäischen Union.

Energieeffizienz: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, Wärmeenergie mit minimalem Energieverbrauch zu erzeugen. Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und können bis zu drei- bis viermal so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen.

Erdwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Boden extrahiert. Sie ist besonders effizient in kälteren Klimazonen und benötigt im Vergleich zu Luft-Wärmepumpen weniger Strom.

Eisspeicher: Eine Betonzisterne, die mit Wasser befüllt ist, bildet die Grundlage für einen Eisspeicher. Die enthaltene Flüssigkeit fungiert als Wärmequelle für Wärmepumpen und gefriert, wenn die Temperatur den Gefrierpunkt erreicht – daher die Bezeichnung Eisspeicher. Im Verlauf des Kristallisationsvorgangs, bei dem das Wasser vom flüssigen in den festen Aggregatzustand wechselt, entsteht zusätzliche Energie, die ebenfalls verwendet wird. Mittels Erdwärme und/oder Solarthermie wird das Wärmespeichersystem beständig regeneriert.

F

Flächenheizung: Flächenheizungssysteme verteilen Wärme über verschiedene Bauelemente in einem Gebäude. Dazu gehören Böden, Wände, Decken, oder andere spezielle Konstruktionsteile. Flächenheizungen gehören zu den Niedertemperaturheizungen, da sie nur eine geringe Vorlauftemperatur benötigen, um Wärme über große Oberflächen auszustrahlen. Aus diesem Grund sind sie ideal mit Wärmepumpen zu kombinieren, weil der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe bei niedrigen Vorlauftemperaturen steigt und ihre Effizienz somit erhöht wird. 

Förderprogramme: Es gibt verschiedene staatliche und regionale Programme, die den Kauf und die Installation von Wärmepumpen finanziell unterstützen. Diese können in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten oder Steuervergünstigungen angeboten werden.

Fußbodenheizung: Dies ist eine Art von Heizsystem, das gut mit Wärmepumpen zusammenarbeitet. Die Fußbodenheizungverteilt die Wärme gleichmäßig im Raum und arbeitet effizient mit den niedrigen Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen liefern können.

G

Geothermie: Dies bezieht sich auf die Nutzung der Wärme aus dem Inneren der Erde zur Energiegewinnung. Geothermische Wärmepumpen nutzen diese erneuerbare Energiequelle zur Heizung und Kühlung von Gebäuden.

Grundwasserwärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus dem Grundwasser extrahiert. Sie sind besonders effizient, benötigen jedoch einen Zugang zu einer ausreichenden Menge an Grundwasser.

H

Heizlast: Die Heizlast in kW ist die erforderliche Wärmemenge, die einem Bauwerk bei der jeweiligen standardisierten Außentemperatur zugeführt werden muss, um eine Innenraumtemperatur von 20°C aufrechtzuerhalten. Die notwendige Wärmeleistung einer Wärmepumpe setzt sich aus der Heizlast sowie gegebenenfalls einem zusätzlichen Anteil für die Warmwasserbereitstellung zusammen.

Hybridsystem: Ein Hybridsystem kombiniert eine Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Heizsystem, wie zum Beispiel einer Gasheizung. Diese Kombination kann in bestimmten Situationen, z.B. bei extrem niedrigen Außentemperaturen, effizienter sein.

Hydrothermie: Hydrothermie bezeichnet die Nutzung von Wärme, die in natürlichen Gewässern wie Meeren, Flüssen oder Seen gespeichert ist. Sie ist eine erneuerbare Energiequelle, die mit Wärmeaustauschsystemen extrahiert wird, um Warmwasser zu erzeugen und Gebäude mit Wärme zu versorgen. Dabei ist Hydrothermie eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode der Energiegewinnung.

I

Invertertechnologie: Diese Technologie ermöglicht es der Wärmepumpe, ihre Leistung kontinuierlich an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert und die Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.

Isolierung: Die Isolierung eines Gebäudes beeinflusst die Effizienz einer Wärmepumpe. Eine gute Isolierung reduziert den Heizbedarf und ermöglicht es der Wärmepumpe, effizienter zu arbeiten.

J

Jahresarbeitszahl: Die Jahresarbeitszahl, oftmals als JAZ abgekürzt, wird verwendet, um die jährlichen Energiekosten einer Wärmepumpe zu berechnen. Sie stellt den zentralen Wert für die Effizienzbewertung einer solchen Anlage dar. Die JAZ erfasst das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie in Form von Elektrizität und der erzeugten Energie, die als abgegebene Wärme auftritt.

K

Kältemittel: Das Kältemittel stellt das Medium dar, welches in einer Wärmepumpe für den Wärmetransport verantwortlich ist. Es absorbiert Wärme bei geringer Temperatur und niedrigem Druck und gibt sie bei erhöhter Temperatur und höherem Druck wieder frei. 

L

Leistungszahl: Die Leistungszahl ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der abgegebenen Heizleistung und der aufgebrachten elektrischen Energie für den Betrieb des Verdichters der Wärmepumpe. 

Luft-Luft-Wärmepumpe: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe extrahiert Wärme aus der Außenluft und verwendet sie zum Heizen der Innenraumluft. Sie sind eine kostengünstige Option für die Raumheizung, bieten jedoch nicht die Möglichkeit zur Warmwasserbereitung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft extrahiert und zur Heizung von Wasser verwendet. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich besonders für Gebiete mit mildem Klima.

M

Modulation: Dies bezieht sich auf die Fähigkeit einer Wärmepumpe, ihre Leistung an den aktuellen Heizbedarf anzupassen. Inverter-Wärmepumpen können modulieren und sind dadurch besonders effizient.

Monoenergetisch: Bei der monoenergetischen Betriebsweise kommt lediglich eine einzige Energieform zur Erzeugung von Wärme zum Einsatz. Dies ist beispielsweise bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem Heizstab der Fall, bei der ausschließlich elektrische Energie verwendet wird. Wenn die Temperaturen sinken, unterstützt der eingebaute Heizstab die Wärmepumpe, um die benötigte Heizleistung zu erreichen. Dennoch macht diese "Ergänzungsheizung" nur einen geringen Anteil des gesamten Wärmebedarfs aus. Daher bleibt das Heizen mit einer monoenergetischen Wärmepumpe energieeffizient.

N

Nachheizung: Dies ist ein zusätzliches Heizsystem, das einspringt, wenn die Wärmepumpe den Heizbedarf nicht vollständig decken kann. Dies kann bei besonders kalten Temperaturen notwendig sein.

Niedertemperaturheizkörper: Diese Heizkörper sind so konzipiert, dass sie effizient mit der niedrigen Vorlauftemperatur arbeiten, die von Wärmepumpen geliefert wird. Sie sind eine gute Option für Renovierungen, wenn keine Fußbodenheizung installiert werden kann.

O

Ökologischer Fußabdruck: Wärmepumpen haben im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen einen kleineren ökologischen Fußabdruck, da sie weniger CO2 emittieren und erneuerbare Energiequellen nutzen.

P

Passivhaus: Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das so entworfen wurde, dass es kaum Heiz- oder Kühlbedarf hat. Wärmepumpen sind oft eine gute Wahl für Passivhäuser, da sie effizient bei niedrigem Heizbedarf arbeiten können.

Primärenergie: Primärenergie bezieht sich auf die unverarbeitete Energie, die in ihrer natürlichen Form in der Umwelt vorkommt, und stammt aus dem Bereich der Energiewirtschaft. Diese Art von Energie beinhaltet diverse Energiequellen, die in der Natur vorkommen, wie zum Beispiel Sonne, Wind, Erdwärme, Kohle und Rohöl.

Q

Qualitätssiegel: Viele Wärmepumpen sind mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet, die ihre Effizienz und Zuverlässigkeit bestätigen. Solche Siegel können dabei helfen, eine hochwertige Wärmepumpe zu identifizieren.

Quellentemperatur: Dies ist die Temperatur der Wärmequelle, die eine Wärmepumpe nutzt. Die Quellentemperatur kann die Effizienz und Leistung einer Wärmepumpe beeinflussen.

R

Regenerative Energien: In der modernen Welt bieten erneuerbare Energien eine sinnvolle Option im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Energieträgern. Zu diesen nachhaltigen Energiequellen gehören neben Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse und Windenergie auch die in Luft, Wasser und Erdboden gespeicherte Wärme (Aerothermie, Hydrothermie und Geothermie). Die Wärmepumpe ist somit ein herausragendes Beispiel dafür, wie umweltfreundliche und kostenfreie Energie effektiv eingesetzt werden kann.

Rücklauf: Der Rücklauf in einem Heizsystem ist der Weg, den das abgekühlte Wasser zurück zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe nimmt. Eine korrekte Einstellung der Rücklauftemperatur ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe.

S

Sole-Wasser-Wärmepumpe: Dies ist eine Art von Wärmepumpe, die Wärme aus dem Boden extrahiert. Sie nutzen ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel (Sole) als Wärmeträgerflüssigkeit, um die Wärme aus dem Erdreich zu transportieren.

Split-Wärmepumpe: Bei diesem Typ von Wärmepumpe sind die Komponenten auf zwei Einheiten aufgeteilt: eine Außeneinheit und eine Inneneinheit. Sie sind oft leistungsfähiger als Monoblock-Wärmepumpen, benötigen aber Kältemittelleitungen zwischen den Einheiten.

T

Tiefenbohrung: Für erdgekoppelte Wärmepumpen werden oft Tiefenbohrungen durchgeführt, um Erdsonden zu installieren, die Wärme aus dem Erdreich extrahieren. Dies ermöglicht eine hohe Effizienz, erfordert jedoch eine Genehmigung und kann hohe Installationskosten verursachen.

Taktbetrieb: Wenn eine Wärmepumpe häufig ein- und ausschaltet, spricht man von Taktbetrieb. Dies kann die Effizienz der Wärmepumpe reduzieren und die Lebensdauer der Komponenten verkürzen.

U

Umgebungswärme: Dies ist die Wärme aus der Umgebung, die von Wärmepumpen genutzt wird. Sie kann aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser stammen und ist eine erneuerbare Energiequelle.

V

Verdampfer: Der Verdampfer fungiert als Wärmetauscher innerhalb einer Wärmepumpe. An dieser Stelle absorbiert das Kältemittel Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser durch Verdampfung bei einer niedrigen Temperatur und einem geringen Druck.

Verflüssiger: Der Verflüssiger stellt den Wärmetauscher in einer Wärmepumpe dar. An dieser Stelle findet die Verflüssigung des Kältemittels statt, während es die zuvor aufgenommene Wärme wieder freisetzt.

Vorlauftemperatur: In der Heiztechnik beschreibt die Vorlauftemperatur die Wärme des Mediums, das für die Verteilung und den Transfer der Wärme innerhalb des Systems zuständig ist. Wenn die Vorlauftemperatur geringer ist, verbraucht das System weniger Energie. Eine effektive Dämmung des Gebäudes und großflächige Systeme zur Wärmeabgabe, wie beispielsweise Fußbodenheizungen, tragen positiv zur Senkung der Vorlauftemperatur bei.

W

Wärmedämmung: Die bautechnische Maßnahme der Wärmedämmung zielt darauf ab, den Wärmeverlust über Wände und Dach eines Gebäudes in die Umgebung zu verhindern. Indem die in einem Gebäude vorhandene Wärme erhalten bleibt, wird der Heizbedarf verringert. Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit werden eingesetzt, um die Dämmung von Gebäuden zu gewährleisten.

Wärmepumpe: Mithilfe eines Kältemittelkreislaufs entzieht eine Wärmepumpe der Umgebung Wärmeenergie. Ein Verdichter erhöht die Temperatur dieser Energie, sodass sie für Heizzwecke eingesetzt werden kann. Wärmepumpen können diverse Wärmequellen verwenden und sowohl zur Erwärmung von Warmwasser als auch zur Beheizung von Räumen dienen. Darüber hinaus können viele Wärmepumpen auf energieeffiziente Weise zum Kühlen verwendet werden.

X

Xerothermische Wärmepumpe: Ein Begriff, der manchmal für Wärmepumpen verwendet wird, die in besonders trockenen oder ariden Klimazonen effektiv arbeiten.

Y

Y-Verteiler: Dies ist ein spezielles Rohrfitting, das in Heizsystemen verwendet wird, um den Fluss des Heizmediums zu teilen oder zu kombinieren. In Wärmepumpensystemen kann es zum Beispiel zur Verteilung der Wärme zwischen verschiedenen Heizkreisen verwendet werden.

Z

Zirkulation: Dies bezieht sich auf die Bewegung von Flüssigkeiten in einem Heizsystem. In einem Wärmepumpensystem zirkuliert das Kältemittel, um Wärme zu transportieren, und das Heizmedium (oft Wasser) zirkuliert, um die Wärme im Gebäude zu verteilen.

Zweikreis-Wärmepumpe: Dies ist eine Wärmepumpe, die zwei getrennte Heizkreise bedienen kann, zum Beispiel einen für Raumheizung und einen für Warmwasser. Sie sind flexibler und können effizienter als Einkreis-Wärmepumpen sein.

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Wärmepumpe Karlsruhe – Effizient und nachhaltig heizen

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